Der Finder-Fehlercode -36 wird unter anderem mit folgender Meldung angezeigt: „The Finder can’t complete the operation because some data in ‘[item]’ can’t be read or written. (Error code -36).“ Apple ordnet ioErr dem Wert -36 zu. In aktuellen macOS-Versionen bedeutet die Meldung, dass beim Kopieren, Bewegen, Löschen, Wiederherstellen oder Übertragen im Finder ein Lese- oder Schreibfehler aufgetreten ist. Sie gibt nicht an, auf welcher Seite der Fehler liegt. Beenden Sie zunächst wiederholte Versuche, notieren Sie Quelle und Ziel und sichern Sie alle noch lesbaren Daten, bevor Sie eine Reparatur oder das Löschen des Laufwerks in Betracht ziehen.
Was der Finder-Fehlercode -36 bedeutet
Die genaue Meldung kann eine Datei, einen Ordner oder ein anderes Objekt nennen: „The Finder can’t complete the operation because some data in ‘[item]’ can’t be read or written. (Error code -36).“ Der Objektname und der Wortlaut können je nach macOS-Version und Systemsprache abweichen, die numerische Kennung bleibt jedoch -36.
Der Fehler kann auftreten, wenn der Finder ein Objekt auf einem internen Laufwerk, einem direkt angeschlossenen externen oder wechselbaren Speichermedium oder einem eingebundenen Netzwerkvolume kopiert, bewegt, löscht, wiederherstellt oder anderweitig überträgt. Die von Apple dokumentierte Zuordnung bestätigt die Fehlerkennung, belegt jedoch keine allgemeingültige Ursache.
Zu den in den vorliegenden Nachweisen dokumentierten speicherbezogenen Bedingungen gehören Fehler in der Verzeichnisstruktur oder Formatierung, ein nicht lesbares Objekt, ein Ziel ohne nutzbaren Schreibzugriff, eine instabile Verbindung zu einem externen Gerät oder ein Laufwerk, das sich mit dem Festplattendienstprogramm nicht reparieren lässt. Gehen Sie nicht davon aus, dass versteckte Metadatendateien die alleinige Ursache sind.
Warnung zum Schutz Ihrer Daten: Wenn das Laufwerk möglicherweise ausfällt, vermeiden Sie wiederholte Übertragungs- oder Reparaturversuche. Sichern Sie möglichst viele lesbare Daten, bevor Sie das Laufwerk neu formatieren oder eine andere destruktive Maßnahme durchführen. Löschen Sie das Laufwerk nicht als eine der ersten Maßnahmen gegen Fehler -36.
Betroffenen Speicherpfad vor einer Reparatur bestimmen
Die Finder-Meldung besagt, dass Daten nicht gelesen oder geschrieben werden konnten. Sie unterscheidet jedoch nicht eindeutig zwischen einem Lesefehler an der Quelle und einem Schreibfehler am Ziel. Dokumentieren Sie deshalb den gesamten Pfad des Vorgangs, statt das genannte Objekt als Beweis für die fehlerhafte Komponente anzusehen.
| Zu erfassende Angabe | Warum sie wichtig ist |
|---|---|
| Vorgang | Notieren Sie, ob der Finder das Objekt kopiert, bewegt, gelöscht, wiederhergestellt oder übertragen hat. |
| Quelle | Dies ist der Speicherort, aus dem der Finder beim Kopieren, Bewegen, Wiederherstellen oder Übertragen lesen musste. |
| Ziel | Dies ist der Speicherort, auf den der Finder beim Kopieren, Bewegen, Wiederherstellen oder Übertragen schreiben musste. |
| Genanntes Objekt | Notieren Sie die im Dialogfenster angezeigte Datei oder den Ordner, ohne anzunehmen, dass nur diese Komponente betroffen ist. |
| Fehlermuster | Halten Sie fest, ob nur ein Objekt fehlschlägt oder ob mehrere Objekte wiederholt in Verbindung mit demselben Volume betroffen sind. |
Wenn sich Quelle und Ziel auf verschiedenen Geräten befinden, kommen beide Speicherpfade als Ursache infrage, bis die verfügbaren Geräte überprüft wurden. Notieren Sie bei einem Löschvorgang das aktuelle Volume des Objekts. Erfassen Sie bei einer Wiederherstellung sowohl die Wiederherstellungsquelle als auch das vorgesehene Ziel.
Speicherkontext einordnen
- Interner APFS-Speicher: Verwenden Sie die unten beschriebene Reihenfolge für „Erste Hilfe“ im Festplattendienstprogramm. Wenn das Startvolume betroffen ist, verlangt Apples Vorgehensweise die Verwendung der macOS-Wiederherstellung.
- Externes oder wechselbares Speichermedium, das im Festplattendienstprogramm angezeigt wird: Sichern Sie lesbare Daten und führen Sie „Erste Hilfe“ für die betreffende Gerätehierarchie aus.
- Externes oder wechselbares Speichermedium, das im Festplattendienstprogramm fehlt: Befolgen Sie die nachstehende bedingte Verbindungsprüfung, bevor Sie „Erste Hilfe“ ausführen.
- Eingebundener Netzwerkspeicher: Behandeln Sie ihn als eigenen Kontext. Die freigegebenen Nachweise belegen keine netzwerkspezifischen Reparatur-, SMB-, Authentifizierungs- oder Kontoverfahren.
Diese Einordnung grenzt den betroffenen Pfad ein, beweist aber nicht eindeutig, ob der Finder beim Lesen aus der Quelle oder beim Schreiben auf das Ziel gescheitert ist.
Verbindung prüfen, wenn ein externes Laufwerk im Festplattendienstprogramm fehlt
Wann dies gilt: Verwenden Sie dieses Verfahren nur, wenn es sich beim betroffenen Speicher um ein direkt angeschlossenes externes oder wechselbares Medium handelt und das Gerät nicht im Festplattendienstprogramm erscheint. Wenden Sie diesen Zweig nicht auf ein internes Laufwerk an und verwenden Sie ihn nicht als allgemeine Anleitung für fehlende Laufwerke.
Voraussetzungen: Vergewissern Sie sich, dass das fehlende Gerät tatsächlich der externe oder wechselbare Speicher ist, der an Fehler -36 beteiligt war. Sichern Sie alle lesbaren Daten, falls das Gerät wieder verfügbar wird.
- Schalten Sie den Mac aus.
- Trennen Sie nicht benötigte Geräte.
- Schließen Sie das betroffene externe Gerät erneut an.
- Überprüfen Sie Kabel, physische Anschlüsse und Stromversorgung.
- Prüfen Sie erneut, ob das Gerät im Festplattendienstprogramm angezeigt wird.
Erwartetes Ergebnis: Wenn das Gerät im Festplattendienstprogramm sichtbar wird, fahren Sie mit der dokumentierten Reihenfolge für „Erste Hilfe“ fort. Bleibt es nicht verfügbar, kann „Erste Hilfe“ im Rahmen dieses Ablaufs nicht darauf gestartet werden. Vermeiden Sie improvisierte Reparaturversuche und ziehen Sie den Apple Support, einen Serviceanbieter oder den Hersteller des Speichermediums hinzu, insbesondere wenn wichtige Daten nicht zugänglich sind.
Risiko und Rückgängigmachen: Diese Verbindungsprüfung ist mit einem geringen Risiko verbunden und löscht keine Daten. Schließen Sie das Gerät wieder wie üblich an, um die getrennte Konfiguration rückgängig zu machen.
Wenn dasselbe Gerät außerdem die Verbindung verliert, an einem Hub ohne eigene Stromversorgung betrieben wird oder die separate Warnung „USB Accessories Disabled“ auslöst, befolgen Sie die dafür vorgesehenen Hinweise zur Stromversorgung. Die USB-Warnung und der Finder-Fehler -36 sind nicht identisch.
„Erste Hilfe“ im Festplattendienstprogramm in Apples dokumentierter Reihenfolge ausführen
Wann dies gilt: Verwenden Sie „Erste Hilfe“, wenn der betreffende interne, externe, wechselbare oder anderweitig verfügbare Speicher im Festplattendienstprogramm angezeigt wird und Fehler -36 auf ein Speicherproblem hindeutet. Fahren Sie bei eingebundenem Netzwerkspeicher nur fort, wenn dieser im Festplattendienstprogramm tatsächlich als reparierbares Gerät verfügbar ist. Ein separates netzwerkspezifisches Verfahren ist hier nicht bestätigt.
Voraussetzungen: Öffnen Sie das Festplattendienstprogramm und wählen Sie Darstellung > Alle Geräte einblenden. Apple erläutert, wie sich alle Geräte im Festplattendienstprogramm einblenden lassen. Diese Ansicht ist erforderlich, damit Volumes, Container und das Speichergerät sichtbar sind. Wenn das Startvolume betroffen ist, verwenden Sie die macOS-Wiederherstellung. Dieser Artikel ergänzt keine nicht verifizierten Anweisungen zum Starten der Wiederherstellung.
Wenn das Laufwerk möglicherweise physisch ausfällt, sichern Sie vor dem Fortfahren möglichst viele lesbare Daten. „Erste Hilfe“ ist eine nicht destruktive Prüfung, Apple weist jedoch darauf hin, dass damit nicht jedes Laufwerksproblem erkannt oder repariert werden kann.
- Wählen Sie ein Volume auf dem betroffenen Gerät aus und führen Sie „Erste Hilfe“ aus.
- Wiederholen Sie „Erste Hilfe“ für jedes Volume auf diesem Gerät.
- Wählen Sie einen Container aus und führen Sie „Erste Hilfe“ aus.
- Wiederholen Sie „Erste Hilfe“ für jeden Container auf dem Gerät.
- Wählen Sie abschließend das Speichergerät selbst aus und führen Sie „Erste Hilfe“ aus.
- Wenn das Festplattendienstprogramm meldet, dass das Laufwerk anscheinend in Ordnung ist oder repariert wurde, beenden Sie die Abfolge.
Die Reihenfolge ist wichtig: zuerst die Volumes, dann die Container und zuletzt das physische Speichergerät. Wenn „Erste Hilfe“ nur einmal für das Gerät auf der obersten Ebene ausgeführt wird, entspricht dies nicht Apples Anleitung für „Erste Hilfe“ im Festplattendienstprogramm.
Erwartetes Ergebnis: Das Festplattendienstprogramm kann melden, dass der ausgewählte Speicher in Ordnung zu sein scheint oder repariert wurde. Damit ist die dokumentierte Prüfung abgeschlossen. Dies garantiert jedoch nicht, dass jede Datei lesbar ist oder der unterbrochene Finder-Vorgang anschließend erfolgreich ausgeführt werden kann.
Risiko und Rückgängigmachen: Dieses Verfahren gilt als risikoarm und erfordert kein Rückgängigmachen. Wiederholen Sie „Erste Hilfe“ nicht weiter, wenn das Festplattendienstprogramm meldet, dass das Laufwerk kurz vor dem Ausfall steht oder das Problem wiederholt nicht reparieren kann.
Vorgehen, wenn „Erste Hilfe“ fehlschlägt oder das Laufwerk ausfällt
Wann dies gilt: Verwenden Sie diesen Eskalationsweg nur, wenn das Festplattendienstprogramm meldet, dass das Laufwerk kurz vor dem Ausfall steht, nicht repariert werden kann oder „Erste Hilfe“ wiederholt fehlschlägt.
Hohes Datenverlustrisiko: Beim Neuformatieren wird das Laufwerk gelöscht. Sichern Sie möglichst viele zugängliche Daten, bevor Sie diesen Schritt in Betracht ziehen. Wenn das Festplattendienstprogramm meldet, dass das Laufwerk kurz vor dem Ausfall steht, beenden Sie die Reparaturversuche und konzentrieren Sie sich auf die Sicherung lesbarer Daten.
Voraussetzungen: Für eine neue Sicherung müssen noch Daten zugänglich und ein separates Sicherungsziel verfügbar sein. Wenn die Daten nicht zugänglich sind, kann dieses Verfahren ihre Wiederherstellung nicht gewährleisten.
- Sichern Sie möglichst viele lesbare Daten auf einem verfügbaren Sicherungsziel.
- Beenden Sie Reparaturversuche, wenn das Festplattendienstprogramm meldet, dass das Laufwerk kurz vor dem Ausfall steht.
- Formatieren Sie das Laufwerk erst nach der Sicherung neu und nur, wenn Sie prüfen möchten, ob es weiterverwendet werden kann.
- Stellen Sie die Daten nach dem Neuformatieren wieder her, sofern eine verwendbare Sicherung vorhanden ist.
- Ersetzen Sie das Laufwerk oder lassen Sie es überprüfen, wenn die Probleme weiterhin auftreten.
Erwartetes Ergebnis: Ein neu formatiertes Laufwerk kann erneut auf seine Verwendbarkeit geprüft werden. Durch die Neuformatierung wird ein physisch ausfallendes Laufwerk jedoch nicht zuverlässig, und nicht gesicherte Daten lassen sich dadurch nicht wiederherstellen. Ein Austausch oder eine Überprüfung kann weiterhin erforderlich sein.
Risiko und Rückgängigmachen: Dieser Weg ist mit einem hohen Risiko verbunden, weil das ausgewählte Laufwerk beim Neuformatieren dauerhaft gelöscht wird. Die einzige dokumentierte Möglichkeit zum Wiederherstellen des vorherigen Zustands ist die Wiederherstellung aus einer vorhandenen Sicherung. Überprüfen Sie das ausgewählte Gerät und die Sicherung, bevor Sie fortfahren.
Grenzen bei Netzwerkvolumes und nicht verifizierten Metadatenlösungen
Die freigegebenen Apple-Nachweise belegen für den Finder-Fehler -36 keine besondere Lösung für Netzwerkvolumes, die über die Einordnung des eingebundenen Speichers hinausgeht. Wenn Fehler -36 ausschließlich auf einem Netzwerkvolume wiederholt auftritt, notieren Sie das betroffene Objekt, den Vorgang, die Quelle und das Ziel. Wenden Sie sich anschließend an den Eigentümer des Speichers oder die Netzwerkadministration. Verwenden Sie keine nicht verifizierten SMB-, Konto-, Authentifizierungs- oder Serververfahren aus dieser Anleitung.
Einige Anleitungen von Drittanbietern führen jeden Fehler -36 auf versteckte .DS_Store– oder AppleDouble-Metadaten zurück und empfehlen Befehle zum Bereinigen dieser Metadaten. Die freigegebenen Nachweise bestätigen dies nicht als allgemeingültige Ursache. Eine dot_clean-Syntax oder ein Verfahren zum Ändern von Metadaten ist nicht enthalten, da der konkrete Anwendungsfall, die Auswirkungen und die Risiken gesondert anhand von Primärquellen geprüft werden müssten.
Es ist kein wesentlicher Unterschied bei der Reparatur zwischen Macs mit Apple-Chip und Intel-Prozessor oder zwischen aktuellen macOS-Versionen belegt. Der genaue Wortlaut der Finder-Meldung und die aktuelle Oberfläche des Festplattendienstprogramms sollten vor der Veröffentlichung manuell geprüft werden. Diese Anleitung beschränkt sich daher auf Apples Fehlerzuordnung, die Verbindungsprüfung für externe Geräte, die dokumentierte Reihenfolge für „Erste Hilfe“ und die Eskalation bei einem ausfallenden Laufwerk.

