„Failed to personalize the software update. Please try again.“ bedeutet, dass macOS den Aktualisierungs- oder Installationsvorgang einschließlich der Personalisierungsphase abgebrochen hat. Die Meldung kann unter „Softwareupdate“ oder in der macOS-Wiederherstellung erscheinen, während macOS geladen, vorbereitet oder installiert wird. Apple ordnet diesen Wortlaut keiner einzelnen bestätigten Ursache zu. Prüfen Sie zunächst, ob der Mac über Internetzugang und ausreichend freien Speicherplatz verfügt. Starten Sie „Softwareupdate“ anschließend erneut, ohne den Ruhezustand zuzulassen oder den Deckel zu schließen.

Was „Failed to personalize the software update“ bedeutet

Zusammen mit der genauen Meldung kann ein Wortlaut wie „An error occurred while preparing the update“ erscheinen. Die Meldung kann auch mit „Please try again later.“ enden. Bei einem damit zusammenhängenden Downloadfehler werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Internetverbindung zu prüfen. Die angezeigte deutsche Formulierung kann je nach macOS-Version abweichen. Diese Varianten können dieselbe Aktualisierungs- oder Installationsphase bezeichnen. Der Wortlaut allein beweist jedoch keinen Netzwerk-, Volume-, Account- oder Firmwarefehler.

Apple zufolge können Fehler aus dieser Meldungsgruppe unterschiedliche oder vorübergehende Ursachen haben. Zu den dokumentierten Möglichkeiten gehören ein Problem mit dem Installer oder Netzwerk, unzureichender Speicherplatz, Störungen durch andere Software, ein beschädigter oder nicht überprüfbarer geladener Installer sowie ein anhaltendes Installationsproblem, das auf geeigneter Hardware möglicherweise eine Firmwarewiederherstellung erfordert. Befolgen Sie die Schritte von der am wenigsten eingreifenden bis zur stärksten Maßnahme und beenden Sie die Fehlersuche, sobald die Installation abgeschlossen wurde.

Diese Anleitung gilt ausschließlich für die Personalisierungsmeldung während eines macOS-Updates oder einer macOS-Installation. Sie behandelt keine anderen Meldungen zum Wiederherstellungsserver, separaten Speicherplatzfehler, allgemeinen Aktualisierungsfehler oder Firmware-Startsymbole.

Speicherplatz und Internetzugang prüfen und „Softwareupdate“ erneut ausführen

Wann dieser Schritt sinnvoll ist: Verwenden Sie ihn als erste Maßnahme, bevor Sie die macOS-Wiederherstellung starten oder ein Volume beziehungsweise die Firmware reparieren.

Voraussetzungen: Sie benötigen Administratorzugriff auf den Mac und eine stabile Internetverbindung. Apple nennt für diese genaue Meldung keinen allgemeingültigen Mindestwert für den freien Speicherplatz. Verlassen Sie sich daher nicht auf einen willkürlich festgelegten Wert.

  1. Geben Sie Speicherplatz frei, falls macOS meldet, dass nur noch wenig Platz verfügbar ist.
  2. Vergewissern Sie sich, dass der Mac mit dem Internet verbunden ist.
  3. Starten Sie das Update unter „Softwareupdate“ erneut und befolgen Sie die Hinweise in Apples Dokument „Über Softwareupdates für Apple-Geräte“.
  4. Wenn die Installation angeboten wird, lassen Sie sie vollständig abschließen, ohne den Mac in den Ruhezustand zu versetzen oder den Deckel zu schließen.

Erwartetes Ergebnis: „Softwareupdate“ schließt Download, Vorbereitung und Installation ab, ohne die Personalisierungsmeldung erneut anzuzeigen. Wenn der Vorgang erfolgreich ist, sind keine weiteren Schritte erforderlich.

Risiko und Rückkehr zum Ausgangszustand: Das Risiko ist gering, und die Maßnahme löscht keine Daten. Eine Rückkehr zum vorherigen Zustand ist nicht erforderlich. Eine Datensicherung vor der Installation von macOS wird dennoch empfohlen.

Softwarekonflikte im gesicherten Modus oder in der macOS-Wiederherstellung reduzieren

Vorgang im gesicherten Modus wiederholen

Wann dieser Schritt sinnvoll ist: Verwenden Sie den gesicherten Modus, wenn Sie die Installation über „Softwareupdate“ oder den App Store ausführen und Störungen durch andere Software reduzieren möchten.

Voraussetzung: Der Mac muss im gesicherten Modus gestartet werden können. Die Startschritte unterscheiden sich je nach Mac-Modell. Verwenden Sie deshalb das passende Apple-Verfahren, anstatt davon auszugehen, dass dieselbe Tastenkombination für jeden Mac gilt.

  1. Starten Sie den Mac im gesicherten Modus.
  2. Öffnen Sie „Softwareupdate“ oder den Installer erneut.
  3. Starten Sie das Update oder Upgrade erneut.

Erwartetes Ergebnis: Das Update wird ausgeführt, während unnötige Software daran gehindert wird, den Vorgang zu stören. Beenden Sie die Fehlersuche, wenn die Installation abgeschlossen wird.

Risiko und Rückkehr zum Ausgangszustand: Das Risiko ist gering, und es werden keine Daten gelöscht. Starten Sie den Mac normal neu, um den gesicherten Modus zu verlassen.

macOS über die macOS-Wiederherstellung erneut installieren

Wann dieser Schritt sinnvoll ist: Verwenden Sie die macOS-Wiederherstellung, wenn „Softwareupdate“ weiterhin fehlschlägt oder wenn Sie Softwarekonflikte auf einem anderen Weg reduzieren müssen.

Voraussetzungen: Der Mac benötigt eine funktionierende Internetverbindung und muss in der macOS-Wiederherstellung gestartet werden können. Sichern Sie zugängliche Daten vor der Neuinstallation. Eine Neuinstallation über die macOS-Wiederherstellung ist nicht dasselbe wie das Löschen des Mac. Unter ungewöhnlichen Bedingungen des Volumes kann der Erhalt der Daten jedoch nicht in jedem Fall garantiert werden.

  1. Starten Sie den Mac in der macOS-Wiederherstellung.
  2. Wählen Sie die Option zur erneuten Installation von macOS.
  3. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Installation abzuschließen.

Apple beschreibt die Wiederherstellungsumgebung und die Option zur Neuinstallation im Leitfaden „Verwenden von macOS-Wiederherstellung auf einem Mac mit Apple Chips“ sowie im Dokument „Erneute Installation von macOS“.

Erwartetes Ergebnis: macOS wird ohne Personalisierungsfehler neu installiert. Falls die Neuinstallation fehlschlägt, kehren Sie zur macOS-Wiederherstellung zurück und fahren Sie mit der Reparatur des Startvolumes fort.

Risiko und Rückkehr zum Ausgangszustand: Das Risiko ist gering, und der bestätigte Weg zur Neuinstallation löscht den Mac nicht. Falls der Vorgang fehlschlägt, ist keine besondere Rückkehr zum vorherigen Zustand erforderlich. Kehren Sie zur macOS-Wiederherstellung zurück, anstatt den Mac unmittelbar zu löschen.

Startvolume mit „Erste Hilfe“ im Festplattendienstprogramm reparieren

Wann dieser Schritt sinnvoll ist: Verwenden Sie „Erste Hilfe“ vor weiterführenden Maßnahmen, wenn das Startvolume möglicherweise zum Installationsfehler beiträgt. Die Meldung selbst bestätigt keine Beschädigung des Volumes.

Voraussetzungen: Sie benötigen Zugriff auf die macOS-Wiederherstellung und das darin enthaltene Festplattendienstprogramm.

  1. Öffnen Sie das Festplattendienstprogramm in der macOS-Wiederherstellung.
  2. Blenden Sie alle Geräte ein.
  3. Führen Sie „Erste Hilfe“ für jedes Volume aus.
  4. Führen Sie „Erste Hilfe“ für jeden Container aus.
  5. Führen Sie „Erste Hilfe“ abschließend für das Speichergerät selbst aus.

Erwartetes Ergebnis: „Erste Hilfe“ schließt die Prüfungen ab und repariert alle Probleme, die das Werkzeug beheben kann. Wiederholen Sie anschließend den zutreffenden Installationsweg. Fahren Sie nur fort, wenn die Personalisierungsmeldung weiterhin erscheint.

Risiko und Rückkehr zum Ausgangszustand: Das Risiko ist gering. „Erste Hilfe“ ist eine Reparaturprüfung und bietet kein Verfahren zum Rückgängigmachen. Führen Sie in diesem Schritt keine Dateisystembefehle im Terminal aus, partitionieren Sie das Speichergerät nicht neu und löschen Sie es nicht.

Installer nur löschen und erneut laden, wenn Apple ihn als beschädigt meldet

Wann dieser Schritt sinnvoll ist: Verwenden Sie diese Maßnahme nur, wenn ein separat geladener macOS-Installer vorhanden ist und Apple meldet, dass er beschädigt ist oder nicht überprüft werden kann. Dies ist keine allgemeine Anweisung zum Löschen von Aktualisierungsdateien während eines direkt ausgeführten Softwareupdates.

Voraussetzungen: Ein geladener Installer muss vorhanden sein. Führen Sie gegebenenfalls zuerst die Reparatur des Startvolumes aus.

  1. Löschen Sie den beschädigten Installer.
  2. Reparieren Sie bei Bedarf das Startvolume.
  3. Laden Sie den Installer erneut von Apple.
  4. Starten Sie die Installation erneut.

Erwartetes Ergebnis: Ein neuer, überprüfbarer Installer schließt die Installation ab, ohne den Personalisierungsfehler erneut auszulösen.

Risiko und Rückkehr zum Ausgangszustand: Das Risiko ist gering. Durch das Löschen des beschädigten Installers werden keine persönlichen Daten entfernt. Falls auch der neue Installer fehlschlägt, kann er erneut geladen werden. Löschen Sie keine nicht näher bezeichneten Cache-Dateien, Systemordner oder Aktualisierungsdatenbanken.

Firmware eines Mac mit Apple-Chip oder T2-Chip reaktivieren

Wann dieser Schritt sinnvoll ist: Ziehen Sie eine Firmwarewiederherstellung nur in Betracht, wenn die vorherigen Schritte fehlschlagen und es sich beim betroffenen Computer um einen Mac mit Apple-Chip oder einen Intel-basierten Mac mit Apple T2 Security Chip handelt. Bei Intel-Macs ohne T2 darf dieser Zweig nicht verwendet werden.

Voraussetzungen: Sie benötigen einen weiteren Mac, ein USB-C-Kabel, das sowohl Datenübertragung als auch Laden unterstützt, und die Möglichkeit, den betroffenen Mac in den DFU-Modus zu versetzen. Modellspezifische Tastensequenzen für den DFU-Modus werden hier nicht angegeben, da sie unterschiedlich sind und anhand des aktuellen Apple-Verfahrens geprüft werden müssen.

Erst reaktivieren, dann wiederherstellen: Die Reaktivierung ist die bevorzugte Firmwaremaßnahme, weil dabei der betroffene Mac nicht gelöscht wird. Die im nächsten Abschnitt beschriebene Wiederherstellung löscht ihn.

  1. Verbinden Sie die beiden Macs mit dem unterstützten USB-C-Kabel.
  2. Versetzen Sie den betroffenen Mac in den DFU-Modus.
  3. Wählen Sie auf dem anderen Mac „Reaktivieren“.
  4. Wenn der reaktivierte Mac normal startet, wählen Sie das Startvolume aus und fahren Sie fort.

Erwartetes Ergebnis: Die Firmware wird reaktiviert, ohne den betroffenen Mac zu löschen. Der Mac kann danach normal starten oder die macOS-Installation fortsetzen.

Risiko und Rückkehr zum Ausgangszustand: Das Risiko ist mittel, da es sich um ein anspruchsvolles und hardwarespezifisches Verfahren handelt. Die Reaktivierung selbst löscht jedoch keine Daten. Falls sie fehlschlägt, fahren Sie nur dann mit der destruktiven Wiederherstellung fort, wenn Sie den Datenverlust akzeptieren, oder wenden Sie sich an den Apple-Service.

Mac nur als letzten destruktiven Ausweg wiederherstellen

Wann dieser Schritt sinnvoll ist: Verwenden Sie „Mac wiederherstellen“ nur, nachdem die Reaktivierung fehlgeschlagen ist oder Apple Sie angewiesen hat, einen geeigneten Mac mit Apple-Chip oder T2-Chip wiederherzustellen. Eine Firmwarewiederherstellung oder das Löschen des Speichergeräts ist die letzte Maßnahme und kein früher Diagnoseschritt.

Warnung vor Datenverlust: „Mac wiederherstellen“ löscht den betroffenen Mac und setzt ihn auf die Werkseinstellungen zurück. Sichern Sie den Mac zuerst, sofern noch auf Daten zugegriffen werden kann. Der Vorgang lässt sich nicht rückgängig machen. Die spätere Datenwiederherstellung hängt von einer vorhandenen Datensicherung oder einer vollständigen Neuinstallation ab.

Voraussetzungen: Sie benötigen einen weiteren Mac, ein USB-C-Kabel für Datenübertragung und Laden, Zugriff auf den DFU-Modus sowie eine Datensicherung, wenn zugängliche Daten erhalten bleiben müssen.

  1. Wählen Sie auf dem anderen Mac „Mac wiederherstellen“, während sich der betroffene Mac im DFU-Modus befindet.
  2. Bestätigen Sie „Wiederherstellen und aktualisieren“.
  3. Schließen Sie bei entsprechender Aufforderung die Wiederherstellungs- und Einrichtungsschritte ab.
  4. Setzen Sie den Vorgang bei einem T2-Mac in der macOS-Wiederherstellung fort und installieren Sie macOS erneut, falls Sie dazu aufgefordert werden.

Erwartetes Ergebnis: Der betroffene Mac wird auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt und kann anschließend eingerichtet oder mit macOS neu installiert werden. Dieses Ergebnis ist nicht garantiert, wenn weiterhin ein Hardware- oder Serviceproblem besteht.

Risiko und Rückkehr zum Ausgangszustand: Das Risiko ist hoch. Die Wiederherstellung ist destruktiv und kann nicht rückgängig gemacht werden. Führen Sie sie nicht vor der macOS-Wiederherstellung, „Erste Hilfe“, einem gegebenenfalls erforderlichen erneuten Installer-Download und der nicht löschenden Reaktivierung aus.

Was Sie prüfen sollten, wenn der Personalisierungsfehler weiterhin erscheint

Falls die genaue Meldung nach allen zutreffenden nicht destruktiven Schritten weiterhin erscheint, erfassen Sie vor der Kontaktaufnahme mit dem Apple Support folgende Angaben:

  • Den genauen Wortlaut auf dem Bildschirm und die Information, ob die Meldung unter „Softwareupdate“, in einem geladenen Installer oder in der macOS-Wiederherstellung erschien.
  • Ob der Mac über einen Apple-Chip verfügt, ein Intel-Mac mit Apple T2 Security Chip oder ein Intel-Mac ohne T2 ist.
  • Die aktuelle macOS-Version sowie das zu installierende Update oder Upgrade.
  • Den verfügbaren Speicherplatz und die Information, ob macOS eine separate Warnung zu geringem Speicherplatz angezeigt hat.
  • Ob in der macOS-Wiederherstellung dieselbe Personalisierungsmeldung erscheint.
  • Welche Schritte abgeschlossen wurden und ob „Erste Hilfe“ ein Problem gemeldet oder repariert hat.

Leiten Sie aus Community-Protokollen oder allein aus dem Wort personalize keine bestimmte Ursache ab. Apple bestätigt für diese genaue Meldung weder das Abmelden vom Apple Account, das Deaktivieren von „Wo ist?“, Änderungen an VPN- oder Proxy-Einstellungen, Terminalbefehle, Änderungen am Installer noch Eingriffe in den Aktualisierungsstatus als Lösungen. Nicht gelöste Fälle, Intel-Macs ohne T2 und Fälle mit unklarer Firmwareeignung sollten eskaliert werden, anstatt nicht unterstützte oder destruktive Umgehungslösungen anzuwenden.